Eckpunkte des Arbeitskreises Wirtschaft

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  • Optimierung und Ausbau der Kooperation mit dem Weltkulturerbe Völklinger Hütte (Anbindung Tourismus)
  • Bestandsaufnahme in Bezug auf die Wirtschaftsförderung durch die Stadtverwaltung unter dem Aspekt der Ausweitung des bestehenden Programms
  • Stärkung neuer Gewerbe-Ansiedlungen im Zuge einer verkehrsberuhigten Zone im Kernbereich der Innenstadt. Dabei unterstützen auch das vorstehend genannte Förderprogramm und die Niederlassung des „Modepark Röther“
  • Gestaltung der unteren Poststraße als „Freundschaftsmeile“ in Absprache mit den involvierten Nationen und der weiteren Verkehrsplanung
  • Prüfung, ob die Wiederbelebung einer Gewerbemesse in und um die Hermann-Neuberger-Halle sinnvoll wäre
  • Schaffung eines (Bürger-)Gewerbebüros für Gewerbe und Handel. Ziel ist es, die Kräfte zu bündeln und die Unterstützung für Interessierte zu optimieren
  • Die Attraktivität der Innenstadt für Fußgänger/Einkäufer (VEP) steigern und gleichzeitig durch Schaffung von günstigem oder kostenlosem Parkraum in den Randgebieten der Innenstadt die Erreichbarkeit gewährleisten
  • Schrittweise Wiederbelebung des Innenstadtfestes in Verbindung mit bestehenden oder geplanten Events

Gibt es einen praktischen Nutzen aus dem Verkehrsentwicklungsplan und der Präsentation der Uni Kaiserslautern?

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Foto: Jürgen Bennoit

Seit Jahren war ein Ingenieurbüro aus Darmstadt damit beschäftigt und von der Stadt Völklingen dazu beauftragt, einen Plan zur weiteren Entwicklung der Verkehrswege in Völklingen zu erstellen. Dieser wurde im Laufe der vergangenen Monate aufgrund heftiger Interventionen interessierter „Kreise“ so abgeändert, dass nur noch wenig vom ursprünglichen Plan der Verkehrsberuhigung in der Innenstadt übrig geblieben ist. Eine Erweiterung der Fußgängerzone um die „Untere Poststraße“ und eventuell gar der Rathausstraße sind vom Tisch. Stattdessen ist die Umkehrung der Fahrtrichtung in der Poststraße ab Ecke Bismarckstraße und die Erweiterung der Bismarckstraße zur Nutzung in beide Fahrtrichtungen geplant – eine verkehrstechnische Katastrophe, die nicht zu einer Beruhigung, sondern einer Erhöhung der Fahrzeugfrequenz in der Innenstadt sorgen wird. Dies dürfte jedoch durchaus im Sinne einiger weniger Personen sein, die im unteren Bereich der Poststraße ihr Gewerbe betreiben. Das Problem hierbei ist lediglich, dass man in der Stadtverwaltung seit Jahren auf diese Interventionen Rücksicht nimmt, ohne dass eine Besserung eingetreten wäre. Sonderbar, dass es in Völklingen für solche Fehlentwicklungen offensichtlich keine Konsequenzen gibt.

Die Studenten der Uni Kaiserslautern haben in ihrer Abschlusspräsentation viele interessante Anregungen gegeben, wovon viele allerdings entweder nur sehr langfristig (Eventpark) oder mit rechtlichen Problemen (Eigentumsfrage) umzusetzen sind. Zudem wurden den Studenten Vorgaben gemacht (VEP nach letztem Stand), die selbst bei diesen Zweifel, bzw. Erstaunen hervorgerufen haben (Fußgängerzone?). Andere Ideen (Leerstandsmanagement) wurden in der Vergangenheit von den Entscheidern bereits abschlägig beschieden. Zudem wurden Projekte vorgestellt, bei denen eine Umnutzung bereits in die Wege geleitet wurde und damit der Vorschlag oder die Idee „ad absurdum“ geführt wurde.

Schade um die Chance, die man – durch die offene Aufnahme von Vorschlägen Ortsfremder – hätte nutzen können, verstreichen lässt.

WIR BÜRGER Völklingen werden nach Abschluss unserer Befragungen die Ergebnisse und Erkenntnisse, rechtzeitig vor der Wahl, veröffentlichen!

Eckpunkte des Arbeitskreises Natur & Umwelt

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  • Wir möchten ein Leben in Übereinstimmung mit der Natur trotz der industriellen Prägung der Stadt Völklingen.Wir sehen uns als Teil der Natur und möchten sie deshalb auch schützen und pflegen. Unsere Wirtschaft und unser Verhalten müssen dabei mit unserem Lebensraum und unserer Ökologie im Einklang stehen. Denn die Natur zu schützen dient letztendlich auch unserer eigenen Gesundheit. Wir Bürger müssen dies wieder anerkennen, würdigen und leben.
  • Hinwirkung auf einen Klimaschutzplan auf Ebene des Regionalverbandes oder Landes
  • Wir möchten saubere Luft zum Atmen, sauberes Wasser und eine reiche Pflanzen- und Tierwelt erhalten. Dazu sind Bestandsaufnahmen hinsichtlich Stickoxiden, Treibhausgasen, Feinstaub und Mikroplastiken sowie der Trink- und Fließwasserqualität im Raum Völklingen notwendig. Die Bürger, die Industrie, die Landwirtschaft und das Verkehrswesen sind dabei zur Leistung ihrer eigenen Beiträge zur Reduktion der Schadstoffbelastung aufgefordert. Wirtschaftliches Betreiben muss mehr denn je wieder in Einklang mit der Natur erfolgen.
  • Festigung, Pflege und Ausbau von Naturschutzgebieten und die Rückgewinnung verlorengegangen Terrains sollen gefördert werden. Dazu können das Ausweisen so genannter “Natura 2000”- Gebiete und eine Biodiversitätsstrategie für den Warndt-Bereich beitragen. In Verbindung mit einer touristischen „Vermarktung“ – neben Weltkulturerbe und Bergbauerbe – können diese Naturräume zum dauerhaften Aufenthalt in unserer Region einladen.
  • Den Naturschutzbeauftragten soll ein vorrangiger lokaler Stellenwert eingeräumt werden. Außerdem sollen sie ernsthaft bei der Pflege und der Erneuerung der Naturräume unterstützt werden.
  • Die starke Verkehrsverdichtung muss reduziert werden. Dazu sollen im regionalen Konzept dauerhaft die öffentlichen Verkehrsmittel bevorzugt werden. Aus dem Verkehrsentwicklungsplan und der lokalen Situation muss ein entsprechendes Mobilitätskonzept abgeleitet werden.
  • Durch ein verbessertes Management von Leerflächen soll der unnötige Verbrauch von naturbelassenem Boden durch Straßenbau, Gewerbe- und Siedlungsflächen vermieden werden.
  • Evaluierung der städtischen Forstwirtschaft grundsätzlich und unter Gesichtspunkten der Weiterentwicklung.     

Erstes Bürgertreffen 2019

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Am Donnerstag Abend um 19 Uhr war es soweit. Unsere Bürgervereinigung „WIR BÜRGER“ lud zu einem ersten Treffen ein. Gut 60 interessierte Einwohner unserer Stadt konnten wir willkommen heißen. Zunächst erfolgte eine kurze Begrüßung und Vorstellung unserer Bürgervereinigung durch unseren 1. Vorsitzenden Stephan Tautz. Es wurde betont, dass wir uns von der Politik von rechten Parteien strengstens distanzieren und jegliche Form von Rassismus nicht tolerieren werden. Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass man in einer Stadt wie Völklingen Integration stärker leben müsse. Alle Bürger sind gefragt etwas für die Stadt zu leisten und jeder Bürger sollte gleich behandelt werden.

Im Anschluss wurden die einzelnen Arbeitskreise durch deren Vertreter vorgestellt, wodurch sich im späteren Verlauf des Abends interessante Gespräche und Diskussionen ergaben. In einem Punkt waren sich alle Anwesenden einig: In Völklingen muss sich dringend etwas ändern.

Es ist nicht im Interesse der Völklinger Bürger, die Grundsteuer und die Gewerbesteuer periodisch zu erhöhen. Sinnvoller wäre es, bestehende Planungen umzusetzen. Die steuerlichen Mehreinnahmen aus den Jahren 2017 und 2018 von ca. 18.000.000€ sollten respektiert und honoriert werden. Wir sind gegen Erhöhungen und fordern den Stadtrat auf, dementsprechende Entscheidungen zu treffen.